Beispiele und Erfahrungen aus Tiergesprächen & Energiearbeit

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An dieser Stelle möchte ich über meine Erfahrungen und Beispiele aus der Tierkommunikation berichten. So erhältst du einen Einblick darüber, bei welchen Thematiken Tierkommunikation und Energiearbeit eingesetzt werden und was sie bewirken können. Alle nachfolgenden Beispiele wurden selbstverständlich nur nach Einwilligung von Tier und Mensch veröffentlicht.

BEISPIELE TIERKOMMUNIKATION:

Thema Katzen: Kater Samson findet endlich einen neuen Freund

Samson ist noch recht jung, knapp zwei Jahre alt. Seine Menschen lieben ihn abgöttisch und möchten nur das Beste für ihn, vor allem, dass er glücklich ist. Darum wollten sie für ihn gerne einen Freund finden, damit er nicht alleine ist. Dreimal haben Sie andere Kater zu sich geholt, von denen sie dachten, dass sie gut zu Samson passen würden. Dreimal hat es nicht geklappt. Entweder Samson wurde von dem anderen Kater völlig zurückgedrängt, so dass er nur noch gestresst war oder er hat sich mit dem anderen geprügelt. Beim letzten Versuch wurde er sogar so heftig attackiert, so dass er am Ende dieser Episode völlig verängstigt war.

Jedes Mal dachten seine Menschen, dass sie etwas Gutes tun und glaubten, die anderen Kater würden gut zu Samson passen. Man informiert sich ja. Sie haben hier auch definitiv nichts falsch gemacht in meinen Augen. Aber wie oft ist es so, dass ein Tier dann doch ganz anders ist, als vom Züchter beschrieben. Dass es sich in der neuen Umgebung plötzlich anders verhält, als gedacht. Das passiert häufiger als man denkt. Das Resultat für alle ist der absolute Stress. Man dachte, man hilft den Tieren und das Gegenteil ist der Fall.

Aus diesem Grund kam Kim, Samsons Frauchen, auf mich zu und bat mich um Hilfe. Ich führte daraufhin mehrere Gespräche mit Samson. Er erzählte mir, dass er durchaus gerne einen Freund haben möchte und wie er sich diesen vorstellt. Mit Samsons Informationen konnten seine Menschen dann auf die Suche gehen nach einem neuen Katzenfreund. Jedes Mal, wenn sie einen gefunden hatten, bzw. welche zur Auswahl standen, habe ich Samson dazu befragt und auch bei den anderen Katzen gefragt und reingespürt, ob sie zueinander passen würden. So ging das einige Male, mehrere Monate lang.

Lange Rede kurzer Sinn: endlich sind Samsons Menschen auf Fiete gestoßen. Drei Katzen waren zur Wahl gestanden, Samson und Fiete zeigten mir sofort, dass sie sich toll finden. Fiete war auch der Favorit von Samsons Menschen, was ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste. Alle Ampeln waren nun also auf grün. Ein paar Wochen später ist Fiete dann bei Samson eingezogen. Beide Kater wurden von mir darauf vorbereitet. Es hat ein paar Tage Beschnuppern gedauert, es gab auch mal ein bisschen Fauchen, aber das darf auch sein. Schon nach wenigen Tagen ist dann das Video entstanden, welches ich euch hier mit Zustimmung von Samsons Menschen zeigen darf. Uns ging allen das Herz auf! Die beiden verstehen sich super und sind Freunde geworden. Es ist genauso, wie sie es mir vorher in den Gesprächen gezeigt hatten. Ihr könnt euch vorstellen, wie glücklich und erleichtert alle nun sind ♥. Vor allem gab es seit unseren Gesprächen keinen Fehlversuch mehr, was in meinen Augen viel Wert ist.

Für alle, die sich nur für diese Geschichte interessieren, könnte hier Schluss sein mit Lesen. Für alle, die sich vielleicht in derselben Situation befinden oder sich dafür interessieren, warum so etwas passieren und wie genau man dann vorgehen kann, die dürfen gerne weiterlesen, denn darauf möchte ich jetzt zu sprechen kommen.

 

Man fragt sich womöglich als erstes, woran liegt es, dass Tiere sich nicht verstehen, wenn man sie zusammenführt. Ursachen hierfür gibt es viele. Ich möchte hier einige nennen, die ich durch die vielen Tiergespräche, die ich zu diesem Thema geführt habe, kennengelernt habe.

Einerseits habe ich den Eindruck, dass manche Züchter/Halter die Tiere anders beschreiben, als sie es tatsächlich sind. Vielleicht ist das ein Versuch, das Tier schneller zu verkaufen. Meine Meinung dazu behalte ich lieber für mich… Einige Tiere entwickeln sich im neuen Zuhause aber tatsächlich anders, als sie sich im alten Zuhause gezeigt haben. Das kann daran liegen, dass ein junges Tier sich in einem eigenen Zuhause, ohne die Mama und die Geschwister, neu entfalten kann, ein neues Selbstbewusstsein entwickelt. Vielleicht musste es im alten Zuhause als schwächeres Mitglied der Gruppe zurückstecken und befreit sich im neuen Zuhause plötzlich aus dieser Situation, in dem es eine dominante Rolle übernimmt. Natürlich ist es für manche Tiere auch schwer, sich in einer neuen Umgebung einzufinden und brauchen lange, um sich einzugewöhnen. Dies kann durchaus mit Abwehr und Kampf vonstattengehen. Manche Tiere sind lieber Einzelgänger (ob nun das neue oder das eigene Tier) oder der Charakter der Tiere passt schlicht und einfach nicht zusammen. Dann kann es auch sein, dass das eigene Tier gar nicht versteht, warum da plötzlich ein Neuer daherkommt. Soll ich etwa ersetzt werden? Übernimmt der meinen Platz? Solche Dinge fragen sich Tiere tatsächlich. Leider kommen oft viele Missverständnisse bei Tieren auf, die mancher ihnen nicht einmal zutrauen würde. Aber Tiere denken viel komplexer als so mancher denkt. Die Liste an Ursachen könnte noch ewig weitergeführt werden. Dies sind nur einige Beispiele.

So, was macht man nun, wenn man sich in einer solchen Situation befindet? Hier kann tatsächlich ein Tiergespräch sehr viel helfen. Im Fall von Samson habe ich ihm als Erstes erklärt, warum das alles passiert ist. Dass seine Menschen ihm eigentlich nur Gutes wollten, ihm eine Freude machen wollten, indem sie für ihn einen Freund finden. Wichtig ist hier auch, den Tieren zu zeigen, dass sie von ihren Menschen sehr geliebt werden, dass sie für sie da sind, die Situation ernst nehmen und alles für ihr Tier tun, damit es wieder glücklich wird.

Nun geht es darum zu erfahren, ob das Tier denn überhaupt einen Partner haben möchte. Wenn das so ist, dann frage ich nach seinen Wünschen und Vorstellungen. Soll der neue Freund männlich oder weiblich sein, welches Alter soll er haben, welchen Charakter, usw. Damit kann man bei der Suche gezielter vorgehen. Samson wollte gerne einen Freund, er hat mir auch seine Vorstellungen genannt, aber noch nicht gleich. Er musste sich erstmal von den letzten Ereignissen erholen. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt! Ich überlasse es immer den Tieren, wie lange sie für diese Veränderung brauchen. Sie dürfen sich die Zeit nehmen, die sie brauchen.

Wenn nun neue Tiere zur Auswahl standen, gehe ich folgendermaßen vor: Ich stelle dem Tier, für das der Freund gesucht wird, das neue Tier gedanklich regelrecht vor. So surreal das klingt - es geht wirklich 😉. Ich kann beide Tiere in einem Gespräch zusammenführen. So können sie beide zeigen, ob sie sich sympathisch finden. Ich fühle mich auch in das zur Auswahl stehende Tier ein, um seinen Charakter erkennen zu können. Ich frage auch dieses Tier, ob es sich vorstellen kann, mit dem anderen zusammenzuleben. Auf diese Weise kann man genau das Tier finden, welches zum Eigenen passt.

Wenn der neue Freund gefunden ist, können beide Tiere durch Gespräche auf den bevorstehenden Umzug bzw. Einzug vorbereitet werden. Auch hier dürfen sie ihre Wünsche äußern, was sie dafür brauchen und wie die Zusammenführung vonstattengehen soll. Meine Erfahrung zeigt, dass man auf diese Art, einen harmonischen Weg gehen kann, der für alle stressfrei verläuft und mit dem man allen beteiligten Tieren eine große Freude machen kann.

Tiere spüren genau, was wir Menschen für sie tun. Sie wissen genau um die Mühe und um die Sorgen, die man sich um sie macht. Und sie sind unendlich dankbar dafür! Die meisten Tiere wissen, dass es nur wenige gibt, die sich auf diese Art und Weise ausdrücken dürfen und fühlen sich dadurch respektiert und gewertschätzt. Wer diesen Weg gehen möchte, hat die Möglichkeit, eine noch engere Bindung und Beziehung zu seinem Tier zu entwickeln. Man lernt genau die Bedürfnisse seines Tieres kennen und man kann mit Gewissheit sagen, dass man wirklich alles in seiner Macht stehende getan hat, um die Wünsche seines Tieres zu erfüllen.

 

Thema Hund: Eifersucht und Aggressivität unter Hunden

Meine Nachbarin hat drei französische Bulldoggen, die Mutter und zwei ihrer Welpen, die bereits 7 Monate alt sind. Einer der beiden Jungs fing irgendwann an, seinen Bruder in gewissen Situationen zu drangsalieren, bis hin zu heftigen Beißereien. Auffällig war, dass dies nur begann, wenn die Besitzerin dabei war. War sie nicht da, war Ruhe. Es war ganz klar, dass es sich um Eifersucht handelte. Die Besitzerin wusste nicht weiter. Ich habe daraufhin mit dem Rüden gesprochen, der seinen Bruder angriff und zusätzlich haben wir zwei Chakrablütenessenzen gegeben. Die Essenzen haben alle Hunde bekommen sowie die Besitzerin. Seither gab es keinerlei Streit mehr, alle wurden ruhiger und die Harmonie kehrte wieder ein.

Thema Pferd: Stallwechsel & Probleme beim Reiten

Amarico ist ein wunderschöner, 14-jähriger Warmblutwallach Seine Besitzerin Mirjam bat mich um ein Tiergespräch, um ihn zu fragen, wie er sich in seinem Stall fühlt und ob er lieber umziehen möchte. Außerdem ging es um sein allgemeines Wohlbefinden und um das Reiten mit Mirjam.

Amarico konnte mir genau aufzeigen, wie die Situation im aktuellen Stall tatsächlich war: Die Stallleute waren ziemlich gefühllos gegenüber den Pferden. Amarico beschrieb, wie er und die anderen Pferde von den Stallleuten überhaupt nicht wahrgenommen wurden, geschweige denn ihre Bedürfnisse. Das hat ihn ziemlich mitgenommen. Für einen Stallwechsel war er sehr aufgeschlossen. Allerdings bat er Mirjam, sich den möglichen neuen Stall genau anzuschauen und herauszufinden, ob die Menschen dort auch wirklich liebevoller zu den Tieren seien. Mirjam tat es dann genau so: Sie hat sich den Stall und die Menschen dort gut angeschaut und dann auf ihr Gefühlt gehört – und das sagte: Ja, ein Umzug ist das Richtige. So ist Amarico innerhalb weniger Tage in sein neues Zuhause umgezogen, er hat alles toll mitgemacht, lief in den Hänger, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht – dabei hat er das sehr wohl, denn er stand vorher lange Jahre auf einer schönen großen Weide und musste gar nicht allzu viel tun.

Außerdem beschrieb er auch sehr genau, wie sich das Reiten für ihn anfühlte. Er zeigte mir, wie Mirjam ihre Zügelführung verbessern könne und bat sie, ihm unbedingt mehr zu vertrauen! Denn er merkte, wie zwischen ihm und Mirjam noch eine gewisse Unruhe bestand. Er sagte, dass er sich von ihr mehr Losgelassenheit wünsche, dass sie mehr in der Bewegung mitgehen, sich mehr auf ihn einlassen solle. Und das habe mit Vertrauen zu tun. Sie solle es einfach mal Geschehen lassen, ihn auch mal machen lassen. Außerdem machte Mirjam sich in seinen Augen viel zu viele Gedanken um ihn und ob das alles ok für ihn sei. Dabei ist er eigentlich viel unkomplizierter, als sie denkt. Er sagte ganz klar: Mach dir nicht so viele Gedanken, denn durch das Grübeln kommt erst die Unruhe und die Verspannung auf.

Mirjam ist nach dem Gespräch auf all das eingegangen, was Amarico gesagt hat. Ich habe einige Wochen später auch nochmal mit ihm gesprochen. Das Ergebnis ist ein viel zufriedeneres Pferd und eine sehr glückliche Besitzerin. Das Verhältnis zu den beiden hat sich nach beider Aussagen um 100 % verbessert, auch das Reiten ist wesentlich entspannter geworden und die beiden machen große Fortschritte. Amarico ist jetzt sehr glücklich im neuen Stall, er hat dort neue Pferde- und auch liebe Menschenfreunde gefunden.

Thema Hund: Hund winselt den ganzen Tag

Elli ist eine alte Hundedame und Ihr Frauchen Britta machte sich große Sorgen um sie, denn Elli winselte den ganzen Tag. Der Tierarzt sagte sie hätte Schmerzen, fand aber nicht heraus warum. Als ich mit Elli sprach, stellte sich heraus, dass Elli gar nicht litt. Sie hat normale Altersbeschwerden und ja, hier und da zwickt und zwackt es mal, aber damit kann sie umgehen, sagte sie. Als ich sie fragte, warum sie denn den ganzen Tag winseln würde, kam eine Antwort, die ich selbst nie erwartet hätte. Sie antwortete mir mit einer Gegenfrage und zwar fragte sie mich (wörtlich): „Sag mal, winsel ich wirklich den ganzen Tag?“ Das bedeutet, sie hat es gar nicht bemerkt, dass sie es die ganze Zeit tat. Ich musste dabei an ältere Menschen mit solchen Angewohnheiten denken, die sie selbst aber gar nicht wahrnehmen. So etwas gibt es also auch bei Tieren. Ich bat Elli daraufhin, ob sie versuchen könne – sofern sie es auch schafft – nur noch zu winseln, wenn Sie etwas braucht oder sich aufmerksam machen möchte. Sie war einverstanden, sie wollte es versuchen. Am nächsten Abend bekam ich eine Nachricht von Britta. Elli hat an diesem Tag nur zwei Mal gewinselt und zwar als sie raus wollte. Seither ist sie deutlich ruhiger geworden und winselt nur noch wie besprochen, wenn sie etwas braucht.

Thema Pferd: Eine neue Pferdefreundin für Benji

Meine liebe Kollegin Melanie von Stille Botschaften Tierkommunikation hat für ihren Ponywallach einen neuen Freund gesucht, da er sich mit dem aktuellen Stallnachbarn Mogli überhaupt nicht verstand. Auch Mogli fühlte sich nicht wohl und zog letztlich zur alten Besitzerin zurück, womit alle glücklicher waren. Melanie und ich sprachen beide mehrfach mit Benji und er konnte uns ganz genau sagen, wer da bei ihm einziehen soll und wo dieses Pferd zu finden sei. Er konnte uns tatsächlich genau sagen, wo wir danach suchen müssen, auf welche Art sie (! denn es wurde wirklich eine Stute) zu ihm kommen würde, wie sie aussieht, wie sie heißt (!), wie alt sie ist, wie groß und wie ihr Wesen ist. Unglaublich, wenn man das so ließt. Aber tatsächlich wurde Melanie nur 3 Tage nach unseren Gesprächen die Ponystute Molly zum Kauf angeboten, welche haargenau auf Benjis Beschreibung passte. Kurzerhand ist Molly dann bei Benji eingezogen und nun sind die beiden unzertrennlich.

BEISPIELE ENERGIEARBEIT:

Thema Hund: Hund kann das Wasser nicht halten

Ben ist ein Junghund, der Probleme damit hat, das Wasser zu halten. Normalerweise machte er mehrmals am Tag in die Wohnung, egal ob er alleine war oder nicht. Im Tiergespräch kam heraus, dass er es einfach rein körperlich nicht halten konnte. Daraufhin machte ich für ihn eine kleine energetische Behandlung. Noch am selben Tag machte er nicht mehr in die Wohnung und auch in der Zeit danach wurde es deutlich besser.